An der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule gab es jetzt doppelten Grund zur Freude: So profitiert die Schulgemeinschaft nicht nur von einem rundum modernisierten Unterrichtsraum für Elektrotechnik, sondern auch von der in Eigenleistung erbauten Ladestation für Pedelecs und E-Scooter.
Ein fächerübergreifendes Gemeinschaftsprojekt
Als echtes Vorzeigeprojekt erwies sich der Bau der neuen E-Ladestation auf dem Schulgelände, an dem RFES-Schüler aus den Bereichen Malerhandwerk, Industriemechanik und Elektrotechnik Hand in Hand arbeiteten. Eine alte Mauer auf dem Gelände wurde von den angehenden Malern verputzt, weiß gestrichen und mit dem Schullogo versehen. Die Mechatronik-Schüler fertigten einen schützenden Metallbelag für das Dach, während Schüler der Mittelstufe die Photovoltaikmodule installierten und in Betrieb nahmen.
Die finale Elektroinstallation erfolgte dann überwiegend durch die FOS-Schüler. Während sie die beiden Wallboxen in Eigenregie montierten, stand ihnen bei der anspruchsvollen Verkabelung des Verteilerkastens die Fritzlarer Firma E Service Irschik beratend zur Seite. Nach der beanstandungsfreien Endabnahme steht den Schülern die Ladestation zur Verfügung. So können während des Unterrichts Pedelecs oder E-Scooter kostenlos aufgeladen werden. Die direkt daneben befindlichen Schließfächer bieten zudem Platz für Helme und Rucksäcke.
Beide Projekte unterstreichen einmal mehr den hohen Stellenwert der praktischen Ausbildung an der RFES. Während der Fachraum nunmehr optimale Bedingungen für den Unterricht bietet, zeigt die Ladestation, wie erfolgreich Schüler verschiedener Jahrgänge und Fachrichtungen zusammenarbeiten können. Auch in Zukunft wird die Schule an diesem Kurs festhalten und auf ambitionierte Praxisprojekte setzen, bei denen die Jugendlichen ihre Fähigkeiten direkt einbringen können.
