Aufgabe und Ziel
In den InteA-Klassen (Integration durch Anschluss und Abschluss) erlernen Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger die deutsche Sprache, um schnellstmöglich in die Gesellschaft und in die Arbeitswelt integriert werden zu können. Die Beschulung der Jugendlichen findet an beiden Schulstandorten der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule, in Fritzlar sowie in Homberg, statt.
Die Sprachfördermaßnahme InteA dauert bis zu zwei Jahren. In dieser Zeit werden die InteA-Schülerinnen und -Schüler von sozialpädagogischen Fachkräften betreut.
Die Jugendlichen können bei ausreichenden Deutschsprachkenntnissen ins Regelsystem der allgemeinbildenden sowie beruflichen Schulformen (wie z.B. in die Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung) übergehen, aber auch in die Berufsausbildung einsteigen. Daher finden regelmäßig Klassen- und Übergangskonferenzen statt.
Sofern die Schülerinnen und Schüler über hinreichende Deutschkenntnisse verfügen, haben sie die Möglichkeit, in der unterrichtsfreien Zeit ein mehrwöchiges Betriebspraktikum zu absolvieren, das ihnen eine berufliche Orientierung bietet.
Seit 2017 wird an der RFES das Deutsche Sprachdiplom PRO angeboten, das das Sprachniveau A2/B1 zertifiziert. Im Zentrum der Prüfung stehen berufsorientierte Inhalte. Darüber hinaus werden die InteA-Schülerinnen und -Schüler bei entsprechender Eignung auf die Absolvierung des externen Hauptschulabschlusses bzw. des externen mittleren Abschlusses vorbereitet.