Informationen über die Ausbildung

Koordinator auf Schulleitungsebene/Abteilungsleiter

Herr Kriebel
E-Mail: arnd.kriebel@schule.hessen.de

Berufsbezogener Unterricht:

Frau Dr. Matthé, Frau Lotze, Frau Schneider, Hr. Heiner, Herr Dr. Bauer

Allgemeinbildender Unterricht:

Herr Eggert, Frau Franzke, Herr Limmeroth, Frau Lotze, Frau Dr. Matthé, Frau Schneider

 

Der Berufsschulunterricht findet fortlaufend wöchentlich an ein bis zwei Tagen im Rahmen der dualen Berufsausbildung statt (12 h pro Woche).

Wir beschulen die drei Landkreise Kassel Land, Waldeck-Frankenberg und Schwalm-Eder, haben im Schuljahr 2023/2024 in sechs Klassen (jedes Ausbildungsjahr zweizügig) 110 Schülerinnen und Schüler und sind somit der größte der sieben Schulstandorte für Landwirtschaft in Hessen. Circa ¼ aller angehenden Landwirte und Landwirtinnen werden bei uns beschult.

 

Weitere Informationen finden Sie bei der zuständigen Stelle zum Beruf Landwirt / Landwirtin – Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Die Dauer der Ausbildung beträgt drei Jahre

1. Ausbildungsjahr (Grundstufe)
2. Ausbildungsjahr (Fachstufe 1)
3. Ausbildungsjahr (Fachstufe 2)

Unter bestimmten Bedingungen (z.B. mit einer bereits abgeschlossenen Berufsausbildung bzw. mit Abitur) kann die Ausbildung verkürzt werden. Ansprechpartner sind die Betriebe und die Zuständige Stelle für Berufsbildung der Landesbetriebe Landwirtschaft Hessen – Kontakt – Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen.

1. Ausbildungsjahr (Grundstufe)

  • Die Ausbildung findet als duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule statt.
  • Der berufsbezogene Unterricht erfolgt in der Fachtheorie und allgemeinbildenden Fächern fortlaufend an ein oder zwei Wochentagen pro Woche (12h pro Woche).
  • Die Grundlagen der des Pflanzenbaus, der Tierhaltung sowie Politik and Wirtschaftslehre, Deutsch und EDV werden unterrichtet.

2. Ausbildungsjahr (Fachstufe 1)

  • Duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule fortlaufend an ein bis zwei Tagen pro Woche (12 h pro Woche).
  • Vertiefung der Kenntnisse und Fertigkeiten in Pflanzenbau und Tierhaltung sowie Unterricht in Deutsch, Politik und Wirtschaftslehre und Sport.
  • Exkursionen zur praktischen Prüfungsvorbereitung.
  • Fachexkursionen in Deutschland als auch ins Ausland (z.B. Polen, Tschechien und Österreich).
  • Zwischenprüfung (Theorie und Praxis) im zweiten Halbjahr.

3. Ausbildungsjahr (Fachstufe 2)

  • Duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule fortlaufend an ein bis zwei Tagen pro Woche (12 h pro Woche).
  • Vertiefung der Kenntnisse und Fertigkeiten in Betriebswirtschaftslehre, Pflanzenbau und Tierhaltung sowie Unterricht in Deutsch.
  • Exkursionen zur praktischen Prüfungsvorbereitung.
  • Fachexkursionen in Deutschland als auch ins Ausland (z.B. Polen, Tschechien und Österreich).
  • Abschlussprüfung (Theorie und Praxis) gegen Ende des zweiten Halbjahres

Während der dreijährigen Ausbildung finden mehrere überbetriebliche Lehrgänge statt:

  • Landmaschinenkunde an der DEULA in Witzenhausen,
  • Pflanzenproduktionslehrgang (Getreide und Grünland) im 2, Ausbildungsjahr auf dem Eichhof und
  • Tierproduktionslehrgang (Milchvieh und Schweinehaltung) im 3. Ausbildungsjahr auf dem Eichhof in Bad Hersfeld.

Im Wechsel organisieren wir Exkursionen zur Agritechnica und zur Eurotier in Hannover.

Die Berufsschule hat eine berufliche Grund- und Fachbildung zum Ziel und erweitert die vorher erworbene allgemeine Bildung. Damit will sie zur Erfüllung der Aufgaben im Beruf sowie zur Mitgestaltung der Arbeitswelt und der Gesellschaft in sozialer und ökologischer Verantwortung befähigen. Der berufsbezogene Unterricht und die Fächer Deutsch, Politik und Wirtschaft, Religion/ Ethik sowie Sport werden als Pflichtunterricht erteilt.

Der berufsbezogene Unterricht erfolgt nach dem gültigen Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Landwirt/in. Er findet handlungsorientiert gegliedert nach Lernfeldern (LF) statt.

1. Ausbildungsjahr

LF 01 Institutionelle und betriebliche Zusammenhänge der Berufsausbildung beurteilen
LF 02 Pflanzen bestimmen, ihre Standorte festlegen und dokumentieren
LF 03 Ressourcenschonende und rationelle Arbeits- und Kulturverfahren analysieren und bewerten
LF 04 Handhabung und Wartung von Geräten, Maschinen und Betriebseinrichtungen – Umgang mit Werkstoffen
LF05   Schwerpunktbezogenes Lernfeld/Schwerpunkt „Tiere“ Artgerechte Haltung, Pflege und Zucht von Nutztieren

2. Ausbildungsjahr

LF 06 Landwirtschaft als volkswirtschaftlichen Faktor bewerten
LF 07 Getreide anbauen und verwerten
LF 08 Grünland bewirtschaften und Feldfutter anbauen
LF 09 Bodenbearbeitung und Aussaat vorbereiten und ausführen
LF 10 Milchvieh halten
LF 11 Fleischrinder halten und vermarkten

3. Ausbildungsjahr

LF 12 Betriebliche Abläufe kalkulieren, organisieren, kontrollieren
LF 13 Umweltfaktoren im Pflanzenbau berücksichtigen
LF 14 Spezielle Pflanzen anbauen
LF 15 Pflege und Ernte von Pflanzenbeständen durchführen und auswerten
LF 16 Schweine halten und vermarkten
LF 17 Weitere Nutztiere halten und vermarkten

  • Langjährige Erfahrung in der Ausbildung von Landwirtinnen und Landwirten.
  • Eingespieltes Kompetenzteam aus Lehrkräften mit verschiedenen fachlichen Schwerpunkten (Pflanzenbau, Milchvieh, Schweinehaltung).
  • Enge Zusammenarbeit mit den Ausbildungsbetrieben.
  • Enge Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen der Fachschule Fritzlar (Kooperation)
  • Enge Zusammenarbeit mit der Ausbildungsberatung des LLH
  • Lernen anhand von praxisorientierten Lernsituationen, bei denen Prozesse aus den Betrieben im Rahmen des Unterrichts theoretisch und handlungsorientiert aufgearbeitet werden und Hintergrundwissen vermittelt wird.
  • Arbeiten mit modernen Medien und digitalen Anwendungen (Kommunikationstraining, Drehen von Videoclips, Bestandsführung mit Hilfe von Drohnen).
  • Schulaustauschprogramme mit landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen in Polen, Tschechien und Österreich.

Das sollten Auszubildende mitbringen

  • Freude an der Arbeit im Freien.
  • Spaß am Umgang mit Natur und Tieren.
  • Interesse an Naturwissenschaften, insbesondere an Biologie und Chemie.
  • Interesse an moderner Technik und Handwerk.
  • Freude an körperlicher Arbeit.
  • Mathematisches und naturwissenschaftliches Denken
  • Interesse an betriebswirtschaftlichen Vorgängen und Organisation.
  • Spaß an selbstständiger Arbeit und an Übernahme von Verantwortung.