Netzwerktreffen an der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule
Sich informieren, austauschen und kooperieren, das waren die Ziele der Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage des Schwalm-Eder-Kreises, die sich am 29. Oktober zu ihrem Netzwerktreffen trafen. Organisiert wurde die Veranstaltung von Tom Werner von der Jugendförderung und Lena Manchen von der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule, wo das Treffen stattfand. Mit rund fünfzig teilnehmenden Lehrenden und Lernenden war das Interesse groß, sich gemeinsam mit dem diesjährigen Schwerpunktthema Antisemitismus auseinanderzusetzen. Elena Padva vom Sara-Nussbaum-Zentrum in Kassel informierte die Lehrkräfte über Erscheinungsformen von Antisemitismus, Handlungsmöglichkeiten im Umgang damit und das vielfältige Angebot des Zentrums. Joel Willing von der jüdischen Gemeinde Felsberg und Steffi Hoffmann, Bildungsreferentin zum Thema, ermöglichten den Schülerinnen und Schülern mit Hilfe einer black box für Fragen jeder Art den Zugang zum Thema, wodurch ihre persönlichen Erfahrungen in Schule, Musik oder Medien aufgegriffen und besprochen werden konnten. Im Vordergrund stand für alle, handlungsfähiger im Umgang mit Diskriminierungen zu werden, indem eine klare Haltung vertreten wird. Außerdem planen die Schulen eine engere Zusammenarbeit untereinander, mit den Jugendförderungen und dem Kreis – für ein breites Bündnis mit Courage!
