Am 16. September 2025 haben die Klassen 12 Maschinenbau, Elektrotechnik und Informationstechnik gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Kerstin Opitz und Lena Manchen das Sara-Nussbaum-Zentrum/ Zentrum für jüdisches Leben in Kassel besucht. Ausgehend von der Lektüre von Lessings „Nathan der Weise“ und der aktuellen Bezüge durch den Überfall der Hamas am 7. Oktober 2023 und den andauernden Krieg lag der Fokus auf einem friedlichen Miteinander von Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit. Mit dem von der Initiative „Offen für Vielfalt“ ausgezeichneten Workshop „Selam und Shalom“ wurden die Jugendlichen auf musikalische Weise zum Nachdenken über Identität und Menschlichkeit gebracht. Die Leiterin des Zentrums Elena Padva musizierte gemeinsam mit dem Musiklehrer Attila Günaydin auf verschiedenen Sprachen und so wurde durch dieses jüdisch-alevitische Duo ein besonderer Raum für Fragen, Diskussionen und eigene Erfahrungen geschaffen.
Im Anschluss fand noch eine Führung durch die aktuelle Sonderausstellung statt, in der es um das Konzept von Heimat mithilfe der Geschichten jüdischer Menschen in Kassel vor, während und nach der Shoah geht. Der unmittelbare regionale Bezug und die Einzelschicksale haben verdeutlicht, wie wertvoll die Auseinandersetzung mit als fremd empfundenen Identitäten und das Bewusstsein für Gemeinsamkeiten ist.
Wir bedanken uns herzlich für diesen besonderen Tag im Sara-Nussbaum-Zentrum Kassel!
